Von April bis Juli und von September bis November
Sonntag 13:30 ‐ 16:30 Uhr
Nach Absprache mit der Museumsleitung sind individuelle Öffnungszeiten möglich.
Kontakt
Uwe Tuschke
09154-5601
Von April bis Juli und von September bis November
Sonntag 13:30 ‐ 16:30 Uhr
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09154-5601

Die Sonderausstellung
„Postkarten – ein Dorf im Wandel der Zeit, durch Postkarten belegt“
wird bis 31.12.2026 verlängert!

Das „Vorgeschichtsmuseum Urzeitbahnhof“ lädt zum 15-jährigen Jubiläum am 30.10.2026 ein.
Jahreshauptversammlung des „Höhlenvereins“ Förderverein Hunas – Archiv des Eiszeitalters e.V.
Der 1. Vorsitzende Claus Tausendpfund begrüßte im Nebenzimmer der Osteria in Hartmannshof zahlreiche Mitglieder. Anschließend bat er die Anwesenden sich für ein stilles Gedenken für die verstorbenen Mitglieder zu erheben. Claus Tausendpfund berichtet von einem ruhigen Vereinsjahr 2025. Hinter den Kulissen wurde an der Modernisierung der Homepage gearbeitet, welche im Herbst 2025 veröffentlicht wurde. Die Mitgliederanzahl blieb mit einer Zahl von knapp 100 stabil. Zum Abschluss seines Berichtes bedankte sich Claus Tausendpfund beim Museumsteam, der Fam. Tuschke, Margit Steckert und Richard Rösel für die Zeit, die sie für den Museumsbetrieb aufbringen. Museumsleiter Uwe Tuschke gab anschließend einen kurzen Überblick über den Museumsbetrieb. Leider stagnieren die Besucherzahlen seit ca. 2 Jahren auf niedrigem Niveau. Auch der Besuch von Schulklassen hat etwas nachgelassen. Um die Sichtbarkeit des Museums zu erhöhen, wird zukünftig am Radweg vor dem Museum ein Schild aufgestellt, wenn das Museum geöffnet hat. Die Sonderausstellung „Postkarten – ein Dorf im Wandel der Zeit“ wird bis zum Jahresende verlängert. Hier können zahlreiche Postkarten, welche Hartmannshof und Hunas im Zeitraum 1899 bis 1980 zeigen, besichtigt werden. Dank regelmäßiger Spenden der Firma Sebald Zement GmbH und durch Unterstützung der Gemeinde Pommelsbrunn können alle anfallenden Kosten des Vereins, wie Versicherungen, Strom, Personalkosten oder auch die der Alarmanlage gedeckt werden, berichtet Kassier Jürgen Gast. Auch die Kassenprüfung durch Heidi Dilling und Richard Rösel brachte keine Auffälligkeiten, so konnte die Vorstandschaft einstimmig entlastet werden. Im Sommer steht noch ein Besuch der Universität Erlangen im Museum an. Hier wollen die Studenten das Museum aber auch die ehemalige Fundstelle in Hunas besichtigen. Abschließend erwähnt Claus Tausendpfund, dass das Museum dieses Jahr 15-jähriges Jubiläum feiern darf. Im Herbst ist dazu eine kleine Veranstaltung geplant.
Jahreshauptversammlung am 16.06.2026 um 19Uhr im Nebenzimmer in der Osteria am Hartmannshofer Bahnhof.
Willkommen auf unserer neuen Website!
Wir freuen uns, euch unseren Internetauftritt im neuen Design präsentieren zu dürfen. Die Seite wurde technisch und optisch überarbeitet – übersichtlicher, moderner und auch für Mobilgeräte besser lesbar.
Was bleibt? Natürlich das Wichtigste: Unser Verein, unsere Werte, unser Engagement.
Hier findet ihr wie gewohnt alle aktuellen Infos, Termine, Rückblicke und Berichte rund um unsere Aktivitäten.
Schaut euch gerne um – und wenn euch etwas fehlt oder ihr Anregungen habt, freuen wir uns über euer Feedback!

Anatomische Überreste des Neandertalers sind in Süddeutschland äußerst selten. Umso bedeutender ist der Fund eines Weisheitszahnes in dieser Höhle – er stellt den ältesten Nachweis eines Menschen in Bayern dar. Neben Knochen wurden auch Werkzeuge entdeckt, die zur Holzbearbeitung oder zum Zerlegen von erlegten Tieren genutzt wurden. Diese Funde belegen, dass die Höhle einst ein lebenswichtiger Zufluchtsort für eiszeitliche Jäger und Sammler war
Die Ausstellung im Dachgeschoss beginnt mit dem letzten Abschnitt der Altsteinzeit, dem Spätpaläolithikum, vor ca. 12000 Jahren.

Chronologisch führt die Ausstellung von den letzten Steinzeitjägern über alle Perioden der Vorgeschichte bis zum Ende keltischer Zivilisation um 15 v. Chr. Wissenswertes erfährt der Besucher auf Infotafeln über Jagd, Nahrungsquellen, Kult- und Opferplätze sowie den Jenseitsvorstellungen früher Kelten.


In der Höhle konnten über 140 Tierarten nachgewiesen werden. Eiszeitliche Raubtiere wie Höhlenbären und Höhlenlöwen nutzten die Höhle als Unterschlupf und zur Aufzucht ihrer Jungen. Entsprechend fanden sich viele Knochen von Beutetieren – darunter Riesenhirsche, Waldnashörner sowie kleinere Nagetiere. Besonders spannend: Die Funde deuten auch auf das Vorkommen von Berberaffen in der Region rund um Hunas hin.

Die Ergebnisse der langjährigen Ausgrabungen zeigen, dass die Ablagerungen in der Höhle ein weit über Bayern hinaus einmaliges Archiv zur Umweltgeschichte des eiszeitlichen Menschen darstellen. Anschaulich wird dargestellt, wie die Höhle vor mindestens 270.000 Jahren entstanden ist, die Geschichte deren Entdeckung und mit welchen Techniken die Ausgrabungen stattgefunden haben.
Sonderausstellung „Postkarten – ein Dorf im Wandel der Zeit, durch Postkarten belegt“